Freitag, den 09. September 2011 um 11:04 Uhr

Joomla!Day Hamburg 2011

Ich bin mir sicher, es waren diese drei grundlegenden Entscheidungen der Veranstalter, welche dazu geführt haben, den perfekten Rahmen für einen erfolgreichen Joomla!Day Deutschland 2011 zu setzen:

Hamburg als Stadt auszuwählen, auf Kochwerk von Otto als Gastgeber zu vertrauen und den 2. / 3. September als Termin festzulegen. Genial wie alles zusammengepasst hat. Einfach unglaublich.

Man kann jeden nur bemitleiden, der es am letzten Wochenende nicht nach Hamburg geschafft hat. Ich hab schon einige Joomla! Veranstaltungen hinter mir, aber so perfekt wie diese ist mir keine in Erinnerung geblieben. All die Strapazen der An- und Abreise haben sich - zumindest für mich - auf jedem Fall gelohnt.

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Ich kann an dieser Stelle nicht wirklich etwas über die Qualität der einzelnen Vorträge berichten, da ich davon naturgemäß nur wenig mitbekommen habe. Mein Eindruck war aber, dass es im Großen und Ganzen gepasst haben muss. Zumindest habe ich in all den Gesprächen vor Ort nur wenig Schlechtes gehört. Wie die Veranstaltung also aus der Sicht eines Besuchers verlaufen ist, werdet ihr hier nicht lesen werden. Dafür versuche ich, euch das Ganze aus der Sicht eines Helfers vor Ort zu schildern. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von Sören Eberhardt-Biermann

Do: Anreise

Mit dem Nachtzug Wien – Hamburg. Das Blöde war, dass ich noch nie mit einem Smartphone auf einer längeren Reise unterwegs war. Kurz: Nach drei Stunden war der Akku fast tot und die einzige Gelegenheit, das Ding am Leben zu halten, waren im D-Zug die Rasierer-Steckdosen auf den Toiletten. Kurz vor zehn Uhr morgens kam ich endlich in Hamburg an. Wow, wer den Münchner Hauptbahnhof eklig findet, sollte hier mal aufschlagen. Und dann dieses Hochbahn Streckennetz. Fürchterlich. Nach einer weiteren Stunde Suchen und Fahren war ich dann endlich am Ziel. Das gebuchte Hotel liegt in einer recht ruhigen Lage für Hamburger Verhältnisse. Viel wichtiger aber fand ich, dass es keine 100 Meter Luftlinie zum Veranstaltungsort bei OTTO waren.

Do: Vorbereitungen

Am frühen Nachmittag trafen David und Claudia ein, und wir fuhren samt Stefan zu viert nach Elmshorn, um bei Thomas das ganze Zeugs für den Joomla!Day abzuholen. Ich glaube, seine Frau war nicht unglücklich :). Zurück in Hamburg ging es direkt zu OTTO, wo wir die Location besichtigten und erst einmal alles ausluden. Nach fünf Minuten wusste ich: Das Wochenende wird ein voller Erfolg. Location klasse und die Ansprechpartner nett und kompetent. Das sind wichtige Faktoren. Der große Raum war einfach bombastisch. Wer etwas anders sagt, lügt.

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Mittlerweile waren auch Angie samt Azubine eingetroffen, Hagen und Gerald ebenfalls. Also begannen wir damit, knapp 230 Zugangskarten zu drucken, Lanyards und Tickethalter vorzubereiten sowie Shirts und Werbematerial einzutüten. Nach gut zwei Stunden hatte unsere JFactory ihre Arbeit erledigt. Ich bin immer wieder begeistert zu sehen, wie reibungslos Zusammenarbeit funktioniert, wenn sich Leute vertrauen und respektieren.

Do: Thai Thai

Nach getaner Arbeit entschlossen wir uns, ein thailändisches Lokal aufzusuchen. War keine schlechte Entscheidung. Auch wenn die Bedienung etwas geschockt über die Anzahl an Gästen wirkte. Voll war der Laden wohl schon länger nicht mehr. Das Essen war sehr gut und scharf, und ich hab nach dem dritten Alster kapiert, dass das kein Bier ist sondern Radler. Auch gut. Die Runde war ziemlich gut gelaunt, spätestens nachdem Robert eintraf. Interessant das zu beobachten :). Aber so kurz nach Mitternacht mussten wir dann gruppenweise wieder zurück ins Hotel. Der Thai wollte einfach dicht machen. Dann halt Schlummertrunk auf 213. Interessantes Gespräch, sehr offen.

Fr: Aufbau

Kurz nach 7:00 Uhr begannen wir Freitags mit den Vorbereitungen für den Business-Day. Empfang aufbauen, Banner aufstellen, Einlasskontrollsystem kennenlernen. Die haben bei Otto sicherlich schon einiges erlebt wie BarCamps usw. aber so etwas wie den Joomla!Day bestimmt noch nicht. Konnte man in den Gesichtern der super freundlichen Angestellten lesen. Gleich als erstes zwei Grösse S Shirts an die freundlichen Damen von OTTO verteilt, wir wissen ja, was sich gehört. Dann Banner direkt vor den OTTO Haupteingang positioniert. Alles lief sehr sehr reibungslos. Wir sind alle so eingespielt.

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Fr: Business Day

So kurz nach achte kamen dann die ersten Gäste an. Man konnte so richtig in ihren Augen sehen, dass die meisten so eine hammer Location schlicht nicht erwartet hatten. Claudia und ich waren für oberflächliche Begrüßung und die Ausgabe der Lanyards, Programmhefte und Shirts zuständig. Volker von GATEwatch übernahm das Scannen der Karten. Auf jeden Fall will ich auf dem nächsten Joomla! Event wieder mit den beiden arbeiten. Super nette Menschen. Und ja, es macht Sinn eine so hübsche Frau wie Claudia am Empfang zu haben. David du Glücksvogel! Da wird jede Schlange zahm. Nachdem gegen Mittag der Anwesenheitscounter die 180'er Marke erreicht hatte, bauten wir etwas zurück so dass der OTTO Eingangsbereich wieder nach OTTO aussah. Ich muss sagen dass es „vorne“ im Großen und Ganzen sehr zivilisiert zuging. Fast keine Nörgler. Kein Betrüger. Die Wette hab ich verloren.

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Dann war Zeit für Essen fassen. Paar Häppchen verdrückt. Anschließend war ich Models gucken. Alleine. Als Helfer kannte man ja die Hidden Secrets der Location, hinter jeder Tür ist eine andere Tür. Danach hatte ich Hunger auf mehr. Ich rede jetzt vom Essen, ja?! Sehr wenigen war die Schlange zu lang die sich bildet wenn 180+ Leute gleichzeitig warm essen möchten. Naja, ich sag das jetzt nichts mehr zu. Ich hab mich einfach in unseren Orga-Raum verzogen, mit netten Menschen gequatscht und eine halbe Stunde später war ich alleine mit Stefan und David am Buffet. Probleme lassen sich auch sanft lösen. Ich muss sagen dass ich das Essen gut fand. Rinderragout hat gepasst. Hätte es auch nicht besser hingekriegt. Kochwerk hat da einen sehr guten Job gemacht die Tage. Es gab durchgängig Kaffee !

Mit Sponsoren gequatscht, ab und an einen Nachzügler erfasst und dies und das erledigt. Zwischendurch über komische Meldungen an Moderatoren aus dem JP amüsiert. Was für ein Kontrast, wir haben Spaß in Hamburg und andere machen sich gegenseitig nieder in Foren. Naja, jeder wie er mag. Am Nachmittag hatte ich dann Zeit um mir zumindest mal die Techtalks reinzuziehen. Leute, wir müssen das wiederholen! Sehr cool und kurzweilig. Schön wenn den Leuten die Zeit genommen wird und es wenig bla bla gibt. Ich fands überragend. Hier mal die Themen kurz angeschnitten:

  • Gatewatch - elektronische Einlasskontrolle mit Android und Web – Volker Lehnen. Ich kannte das System ja bereits , war trotzdem spannend. Ich wünsche Volker wirklich Erfolg mit dem System. Mich hat es überzeugt.
  • XSLT - Einsatz als Templatesprache in SobiPro – Radek Suski . Radeks Vorträge sind immer cool, aber ich glaub nicht dass jeder wirklich verstanden hat was er sagen wollte. Lag aber nicht an Radek. Wirklich.
  • GoogleFonts - Einsatz moderner Webfonts – David Jardin. Thema jetzt weniger interessant gewesen für mich, da alles vertraut. Aber David live erleben ist einfach ein MUSS. Schade wer ihn die beiden Tage verpasst hat.
  • PhpStorm - Tools zur Entwicklung von PHP / Joomla Programmen – Thomas Kahl. Es gab Leute die PhpStorm und JetBrains nicht kannten. War ein bisschen überrascht. Vortrag war gut.
  • Joomla Plattform - Trennung von Framework und CMS – Robert Deutz. Ein typischer Robert Vortrag. Spannend, witzig, informativ. Robert könnte ich den ganzen Tag zuhören.
  • Nooku Framework ein modernes Framework für Joomla – Tom Janssens. Vortrag war in Englisch. Für viele spannend, weil neu, für mich war das natürlich alles nicht so spannend. Aber er hat sich wirklich Mühe gegeben.

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Dann war auch schon Schicht im Schacht was den Business Day anbelangt. Der Tag ging wirklich wie im Flug vorüber, schon standen alle auf der Bühne wegen Abschlussfoto und so. Das war ein bisschen chaotisch aber ok.. So sind wir halt.





Fr: Neuer Name, alter Vorstand

2- 3 Wochen vor dem J!DD gab es Post vom mambo e.V. - passend zum sechsten Geburtstag sollten wir den Verein im Rahmen der Mitgliederversammlung umbenennen. Klingt jetzt alles nach steifer Veranstaltung, aber das wahr es wirklich nicht. Niemals wird es steif wenn man mit Robert, Thomas, Wolfgang, David, Stefan, Sören und den beiden Suskis (göttlich!) zusammen sitzt. Egal wo und wann.

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Die Mitgliederversammlung fand im Garten unseres Hotels statt. Paar Überläufer von diesem anderen komischen Joomla! Verein waren auch dabei. Außerdem haben wir unsere Qualitäten als Drücker bewiesen und paar neue Vereinsmitglieder gewonnen. Muss ich jetzt erwähnen dass das jetzt Spaß war? Cooler Platz, netter Garten, gutes Wetter. Nur Bier und das Zapfen des Hopfensafts war unter aller Sau. Sorry. Hotel klasse, Frühstück gut, aber vom Kellnern hatten die keine blasse Ahnung. Ich versteh schon warum Biersommeliers immer beliebter werden.

Auf jeden Fall haben wir TOP nach TOP abgearbeitet und im Zuge dessen einstimmig beschlossen den altehrwürdigen mambo e.V in JandBeyond e.V umzubenennen. Btw, alle Beschlüsse waren einstimmig. Was sonst.

Mit Mühe und Not noch ein zweites Bier abbekommen und dann waren wir mit der Versammlung durch. Mittlerweile war auch Alex eingetroffen. Hab mich wirklich sehr gefreut als „wir“ dann komplett waren.

Fr: Burgern im Irish Rover

Hagen und ich waren fest entschlossen am Abend auf Burger zu stoßen. Glücklicherweise war der ausgemachte Treffpunkt der Abendparty ein Pub. Garantie für gutes Bier. Und sie hatten Burger. Mittelmäßig aber immer noch besser als ...ihr wisst schon. Die Fritten waren aber super! Mit guten Freunden gequatscht, alles sehr familiär – als ob wir das jeden Freitag machen würden. Waren bestimmt an die 40 Joomla! Leute in dem Pub.

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Da geht es schon mal drunter und drüber und auch Bestellungen gehen mal verloren (armer Gerald - hat nichts zu essen bekommen). Mir hat es dort gefallen. Wie voll der irische Kellner war :-). So nach Mitternacht ging es dann mit dem Taxi zurück. Kennt Ihr die App MyTaxi? Nein? Unbedingt kennenlernen. Danke Alex für Tipp. Die Taxifahrerin hat mir dann die Augen geöffnet. In Zukunft mach ich einen Bogen um Taxizentralen.

Sa: Aufbau

Recht unspektakulär. Eingespieltes Team. Wirklich, als ob wir Marktverkäufer wären die das jeden Tag machen. Hat keine 20 Minuten gedauert und wir waren damit durch.

Sa: Community-Day

Wisst ihr was 0900 Uhr bedeutet? Dass, wer zu spät kommt, sich nicht beschweren braucht, dass es ohne Ihn losgeht. Einigen hat es auch nicht gepasst dass es keine Shirts für ALLE gab. Hättet ihr halt einfach rechtzeitig Tickets bestellt. Am Community Day gab es auf jeden Fall am Einlass mehr Nörgler. Warum auch immer, lag bestimmt am guten Wetter und dem günstigen Eintrittspreis. Jedenfalls waren dann so nach 1100 Uhr die meisten mehr oder weniger ausgeschlafen eingetroffen so dass wir abbauen konnten. Mit Alex zwei Stunden gequatscht, über joomla.de Server, Joom!Fish und Zeugs dass Euch jetzt nicht wirklich was angeht. Danach wieder Essen fassen. Ich liebe Huhn. Salate waren passend zum Geflügel abgestimmt.

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Saß dann am Nachmittag in dem Vortrag von Joomla!-Security, wäre fast eingeschlafen dabei. Lag jetzt aber nicht so sehr am Vortrag, sondern mehr daran dass ich mir davor den Ranzen vollgeschlagen hatte. Vortrag hat gepasst, überragend dass sich die „Rampensau“ zu Wort meldete und AdminTools nicht ganz unerwähnt blieb. Leider hab ich die Session von Wolfgang über mobiles und Joomla! und so, verpasst. Hatte ihm versprochen dass ich dabei bin. War aber wirklich verhindert.

Hatte später noch eine super tolle Unterhaltung mit Angie, Marijke Stuivenberg von OSM und Marco, beide freundliche und höfliche Niederländer. Marco wohnt in Bremen und möchte eine JUG gründen. Wer aus Bremen kommt und das gleiche möchte, sollte sich mit ihm zusammen tun. Ich muss sagen, dass es eine sehr große Freude war all die „Nachbarn“ dabei zu haben, eine echte Bereicherung. Ihr gehört einfach mit dazu. Ich fand es toll dass Marijke sich um das Wohlbefinden der deutschen JUGs informieren wollte, so etwas hat noch keiner „von oben“ bisher wissen wollen. Sehr menschlich. Interessanter Austausch, ich kann den deutschen JUGs nur empfehlen sie mal unverbindlich zu kontaktieren. Hab viele Infos bekommen, wie das alles in den Niederlanden läuft. Klar sind sie eine starke Gemeinschaft sie ziehen meistens ja alle an einem Strang. Und sie haben Sander, die Community-Maschine ;). Wir kamen auch auf die Sache mit diesem anderen Joomla! Verein zu sprechen, der in Amok-Manier JUG Domains reserviert und diese dann gegen Geld „vermieten“ will. Die Tatsache war aber bekannt, zumindest ein bisschen, auf jeden Fall hab ich nicht petzten müssen. Dann mussten wir abrupt aufhören, es war die Zeit gekommen für die offizielle Verabschiedung und ein weiteres Gruppenphoto. Also die ganze Meute wieder in den großen Raum beordert. Gab ja schließlich was zu gewinnen.

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Was für eine Show. Wenn das einer hätte inszenieren wollen, es wäre ihm nicht gelungen. Irgendwie wollte (fast) keiner gewinnen. Na toll. Es waren irgendwie viele nicht mehr da. Schade eigentlich. Und wie der Robert die Namensschilder fallen lies! Wie graziös. Allein deswegen war es doch schon wert in Hamburg dabei gewesen zu sein. Auf jeden Fall, am Ende waren alle Club-Mitgliedschaften und Bücher unters Volk gebracht , eine hübsche Geste der Sponsoren die eh schon sehr viel für das gelingen des Events beigetragen haben. Mit Eintrittskarten allein lässt sich so eine Nummer wie Hamburg nicht stemmen.

Zum Abschluss alle noch mal nach Außen, Wetter war ja super. Unser Haus- und Hoffotograf Sören, setzte uns in Pose und dann war das Event auch schon Geschichte. Zumindest für die meisten. Noch mal die JFactory angeworfen und alles abgebaut und in Nils Wagen verstaut, der durfte das ganze Zeugs zurück nach Elmshorn fahren. War aber alles kein großer Akt mehr. Kurz auf die andere Straßenseite ins Hotel, musste mal wieder Akku laden.

Sa: Alstervergnügen, Sushi & Lost in Hamburg

Ob es geplant war oder nicht, der diesjährige J!DD viel bekanntlich mit dem Alstervergnügen 2011 zusammen. Eine glückliche Fügung. Jeden Abend Unmengen an Menschen an der Alster unterwegs, Unterhaltungsprogramm & Feuerwerk satt. Einfach super. Auch wenn das Ganze Spektakel nicht extra für uns abgebrannt wurde haben wir es alle genossen. Mehr als ein nettes Gimmick.

In alter Tradition, wurde nach dem Ende des Events noch mal gefeiert. Das ist immer ein besonderer Abend der immer aus drei Zutaten besteht : Spaß, gutes Essen und eine ordentliche Portion Abenteuer. Fing damit an dass eine Meute von knapp 10 Leuten, Organisatoren, Helfer und „gute Freunde“ sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die Stadt machten. Was ich super fand, David und Stefan mussten diesmal nicht in den sauren Apfel beißen und Fahrer spielen - es ging mit Bus und Bahn ins Herz von Hamburg (dafür musste Thomas nach dem Abtransport wieder zurück in die überfüllte Stadt finden). Jungfernstieg raus, bald standen wir mitten im Getümmel am Hamburger Rathaus. Unglaublich schöne Architektur. Begeisterung. Unser primäres Ziel hieß aber Essen fassen.

An so einem Samstag Abend nicht wirklich einfach. Du musst erstmals einen Platz finden, für 10+ Leute. Auf jeden Fall gab es keine Steaks, Radek war not amused und wir landeten letztendlich auf einem Ponton. Bahhhh, etwas zu sehr Schickeria, aber ok. Blick auf die Speisekarte und die abgedruckten Preise bestätigte voll und ganz meinen Eindruck. Sie hatten zwar Bier, aber nicht auf der Karte. In Franken, undenkbar – egal wie teuer der Laden. Robert ließ zum runterkommen erstmal zwei Flaschen Sekt springen, nette Geste und passend zum Ambiente. Dazu Abschluss-Feuerwerk. Wir sind schon Meister des Timings.

Aber außer Fisch gab es um die Uhrzeit nichts mehr. Was für ein Bild, wir sitzen alle da und essen zu zehnt rohen Fisch in Hamburg. Ich bin kein großer Fan von Sushi aber es war sehr sehr gut, es sah nicht nur so aus. Der Abend nahm Fahrt auf, David spannte ein WLAN auf und Robert hatte plötzlich eine Liveschalte mit Ryan in Brasilien. Da war auch Joomla!Day. Natürlich war jedem klar dass wir nicht den ganzen Abend auf dem Ponton verbringen werden. Egal wie hübsch die Location auch war. Kurzschließen mit Angie und Co im Hofbräuhaus. Etwas Süden hoch im Norden. Warum nicht.

Nach einer halben Stunde warten und planlos auf und ab laufen wussten wir aber wenigstens schon mal wohin es gehen sollte. Die beiden Suskis und Wolfgang verabschiedet, schon wieder kam etwas Wehmut auf. Wolfgang treffe ich ja regelmäßig in der JUGN, Sigrid und Radek wenn es hochkommt zwei mal im Jahr. David und Stefan setzten sich mit ihren Frauen ebenfalls ab, so dass Robert, Alex und zwei weitere, an deren Namen ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann, eine lustige Wanderung Richtung Café SittsaM unternahmen. Es lebe die Smartphone Navigation! Nette Gespräche unterwegs.

Dort endlich angekommen, bot sich uns ein herrliches Bild. Die ganze Bande Niederländer, mit zwei Geburtstagskindern im Schlepptau, am Feiern. Die Feiern richtig, überragende Stimmung. Leider war es kurz vor Zapfenstreich und außer einer Runde Bier ging da nimmer viel. Aber die Wanderung hatte sich gelohnt, so konnte man wenigstens noch mal alle herzlich verabschieden. Rührend.

Zum Abschluss dann nochmal mit Alex und Robert U-Bahn gefahren, nachdem wir sie endlich gefunden hatten. So mit Umsteigen und so. Ich glaube Hamburger schauen am Wochenende wenig fern, wenn es ihnen langweilig wird, fahren sie einfach abends Bahn. Eine Freakshow. Unbezahlbar. Robert kommentierte das in seiner Art, Joomla! Leute können ganze U-Bahn Wägen unterhalten. Dann noch zehn Minuten auf den Bus gewartet und 5 Minuten später waren wir wieder im Hotel. Nochmal Wehmut, dann war es endgültig vorbei, die Zimmertür auf 216 fiel zu und ich hatte leicht Tränen in den Augen.


Ich freue mich schon aufs nächste Wiedersehen!

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